Foreign Trade Risk Management

exportkontrolle-1

Details

  • Datum

     14. Januar 2014

Ein mittelständisches Unternehmen in Süddeutschland stellte Bohrköpfe für Tiefbohrgeräte her, die in den Iran geliefert werden sollten. Der Zoll beschlagnahmte die gesamte Ware, denn es bestand der Verdacht, dass diese Lieferung zur Herstellung von Artilleriewaffen angewendet werden sollte. Solche Waffen gehören in die Kategorie der konventionellen Rüstung. Aufwendige Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, ein kostspieliges Gerichtsverfahren und ein mutmaßlich hoher finanzieller Verlust für das Unternehmen waren die Folge. Die Medien berichteten bundesweit, der Reputationsschaden war immens.

Verbotene Exporte können für die Geschäftsleitung eines Unternehmens mit hohen und auch persönlichen Risiken verbunden sein, denn illegale Ausfuhren sind strafbar. Klassische Rüstungsgüter und scheinbar harmlose zivile Technologien (Dual-Use-Güter) können erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland und ihre außenpolitische Reputation haben. Dementsprechend streng sind die drohenden Sanktionen, wenn gegen Vorschriften des Außenwirtschaftsrechts verstoßen wird. Der Warenexport sowie der Wissenstransfer erfordern genaue Kenntnisse der geltenden Gesetzeslage und der aktuellen Embargovorschriften. Außenwirtschaftsrecht ist umgesetzte Außenpolitik der Europäischen Union und Bundesrepublik Deutschland.

Kennen Sie den tatsächlichen Empfänger Ihrer Ware?

Das Foreign Trade Risk Management ist die Ergänzung zum klassischen Risikomanagement.

KDM überprüft die Ware, den Kunden und das Empfängerland unter Berücksichtigung der  nationalen und internationalen Vorschriften sowie die aktuelle außenpolitische Lage. Unsere  Experten beraten Sie bei dem kompletten Ablauf Ihres Exportgeschäftes. Unser Ziel ist der Schutz Ihres Unternehmens vor Verstößen gegen das Außenwirtschaftsrecht und die Risikominimierung falscher Angaben in den Enduserzertifikaten – Endverbleibsbescheinigungen.

Unsere Leistungen:

  • Prüfung Ihres Exportgeschäftes
  • Ergänzung Ihrer Compliancevorschriften
  • Prüfung der Exportfähigkeit im Sinne der Vorschriften
  • Aufklärung über Ihre Handelspartner und eventuelle Handelswege
  • Beratung auch bei akuten Problemfällen
  • Fachspezifische Ermittlungen