Personenschutz-System K106
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Die jährlich durch das Bundeskriminalamt bzw. den Bundesminister des Inneren veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik bestätigt regelmäßig eine Zunahme von Straftaten auf dem Gebiet der Organisierten und Bandenkriminalität.
Beachtlich dabei sind die vermehrte Anwendung von Gewalt und der Gebrauch von Schusswaffen sowie der nach wie vor hohe Anteil von ausländischen Straftätern mit rund zwei Drittel.
Seit Jahren wird eine Steigerung der Geiselnahmen, eines der schwerwiegendsten Delikte im Bereich der Gewaltkriminalität, registriert.
Analysen der Fälle von Geiselnahmen/Entführungen haben gezeigt, dass besonders prominente wohlhabende Bürger in der Bundesrepublik von Tätern aus dem Bereich der organisierten und Bandenkriminalität als Opfer ausgewählt werden.
Obwohl sie im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, treffen sie oft keine Vorkehrungen zum eigenen Schutz und zum Schutz ihrer nächsten Angehörigen.
Die Ursache hierfür ist nicht selten in der irrigen Auffassung zu sehen, es sei Aufgabe des Staates, die notwendigen Schutzmaßnahmen zu treffen.
Dabei wird übersehen, dass die Sicherheitsorgane nur in sehr geringem Maße bereit und in der Lage sind, beispielsweise Wirtschaftsführer oder mit ihnen vergleichbare Persönlichkeiten allein auf Grund einer vermuteten Gefährdung in eine der so genannten Gefährdungsstufen mit entsprechenden Schutzvorkehrungen einzugruppieren und sie entsprechend zu schützen.
Eine Abhilfe, die diese Lücke schließt, bietet KDM Sicherheitsconsulting.
Grundlage bei KDM ist das Konzept K106.
Zum Schutz gefährdeter Personen entwickelte die deutsche Polizei Anfang der 1980er Jahre den Maßnahmenkatalog K106, der die polizeilichen Aufgaben der Prävention und der Repression in der Weise miteinander verband, dass die gefährdete Person durch Aufklärung/Gegenobservation geschützt und gleichzeitig ein Fahndungsansatz gewonnen wurde.
Das Konzept K106 wurde von KDM erheblich weiterentwickelt, es werden ausschließlich K106- erfahrene Kriminalisten eingesetzt.
Von der Gewinnung der Kräfte, ihrer Ausbildung, ihrer Motivation bis hin zur fachlichen Unterrichtung der Schutzperson wird das Konzept von KDM in Eigenverantwortlichkeit praktiziert.
Bislang kam es in keinem Fall zu nachteiligen Auswirkungen für die Schutzperson, Ihrer Angehörigen oder unbeteiligter Dritter.
Eine Vielzahl relevanter Verdachtsfälle konnte unauffällig und erfolgreich aufgeklärt werden. Hierbei waren persönliche Verbindungen wichtig und hilfreich.
Es ist nahezu sicher, dass die Maßnahmen auch zur Verhinderung geplanter Straftaten geführt haben. Täter sind bei der Vorbereitung von Straftaten auf laufende Schutzvorkehrungen gestoßen und haben von ihrem Vorhaben Abstand genommen.



