Die Sicherheitslage im nahen Osten ist äußerst kritisch, wie sieht es in Deutschland aus?

Algerien-Karte

Der  IS „ Islamischer Staat „ hält die Welt mit seinem  unglaublichen Terror in Atem. Täglich erreichen uns neue Schreckensmeldungen. Die algerische Terrorgruppe Dschund al-Khilafa hat sich dem IS angeschlossen und einen harmlosen französischen Bergführer brutal ermordet.

Auch deutsche Touristen sind in die Fänge des  IS geraten. Die philippinische Terrorgruppe Abu Sayyaf droht bereits damit sie zu töten falls kein Lösegeld gezahlt wird. Deutschland wird außerdem von Abu Sayyaf aufgefordert, seine Unterstützung für die USA im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ im Irak und in Syrien zu stoppen. Unser Land ist damit auch in den Focus des IS Terrors geraten.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen, hat heute erklärt, dass nach Erkenntnissen seiner Behörde mehr als 450 Extremisten  aus Deutschland ausgereist sind und man davon ausgeht, dass sie  für die Terrormiliz kämpfen wollen. Das bedeutet, dass sich die Sicherheitslage in Deutschland  nach deren Rückkehr eventuell dramatisch ändern könnte. 120 Extremisten, die bereits für die IS gekämpft haben sollen, sind nach Angaben des Verfassungsschutzes bereits wieder hier. Inwieweit dieser Personenkreis noch tiefer von der IS indoktriniert und auf deren Ziele eingeschworen wurde ist dabei völlig offen. Die Gefahr, dass aus diesem Personenkreis heraus terroristische Aktivitäten unternommen werden können darf  meines Erachtens  auf keinen Fall  unterschätzt werden.

Eine  erhöhte Wachsamkeit  in allen Bereichen ist hier angebracht. Das gilt natürlich besonders für die Sicherheitsorgane von Unternehmen, die mit der Lieferung und Logistik von Ausrüstungsgegenständen für die Antiterrorbekämpfung befasst sind.